1947 - 1997

50 Jahre BSK

50 Jahre
Bramfelder Schachklub!

Am 8. Oktober 1997 bestand unser Schachklub 50 Jahre. Genügend Anlass für das Erscheinen dieser Sonderausgabe der Klubzeitung: möge Euch diese kleine Broschüre die Vereinsgeschichte etwas näher bringen! Ich hoffe, dass der eine oder andere doch seine Freude daran hat.

Dank für die Mitarbeit geht an unseren Ehrenvorsitzenden, Herrn Günther Schultz und seinen Sohn Carsten, sowie in besonderem Maße an unseren Heinz Bartlitz, der sich die Mühe machte, viele alte Daten auszugraben und nachvollziehbar zu ordnen.

Lothar Lekat

Index:
In einer anderen Zeit - die Anfänge
Schachverein Bramfeld
Neuer Name "Bramfelder Schachklub von 1947"
Spielgemeinschaft Bramfeld/Sasel
Beitritt zur "Vereinigung"
Spielgemeinschaft beendet
Neuer Aufschwung im Schach-Café
HdJ Bramfeld und Treffpunkt Steilshoop
Im Bildungszentrum Steilshoop
Wohin steuert der BSK in Zukunft?
Jugendabteilung?
Mitgliederbewegung/Werbung?
Wer war Willi Kaufholt?
Ehrenamtsträger
Vorstandsmitglieder seit 1947
Ehrennadelträger
Alle Mitglieder seit 1947
Galerie der Klubmeister
Hamburger Mannschaftsmeisterschaft
Entwicklung der Mitgliederzahlen
Beitragsentwicklung
Übrigens...
Nachtrag (Änderungen und Ergänzungen seit Oktober 1997)

In einer anderen Zeit...

Hamburg nach dem Krieg. Bramfeld hatte für heutige Begriffe noch dörflichen Charakter. Pferdefuhrwerke und Kutschen gab es und alte Fahrräder. PKWs fuhren nur vereinzelt, allesamt Vorkriegsmodelle wie Adler, Opel P4, DKW usw.

Zum Glück war Bramfeld von den großen Bombenangriffen verschont geblieben, so dass es hier eine für damalige Verhältnisse ziemlich intakte Infrastruktur gab, die sich später dann positiv auf die personelle Zusammensetzung des Klubs auswirkte. Der "Tommy" (Hamburg gehörte zur britisch besetzten Zone) hatte das Sagen und wachte auch über Vereinsgründungen. Satzungen mussten klar aussagen, dass keine rassischen Ziele verfolgt werden, wenn die Chance bestehen sollte, dass der Vereinsgründung zugestimmt wird.

Im Jahre 1946 trafen sich im Rahmen des Bramfelder Sportvereins ein paar Leute, die ihr gemeinsames Interesse am königlichen Spiel feststellten. Man beschloss, eine Schachabteilung zu gründen. Am 1. Januar 1947 war es soweit: man begann mit sieben Mitgliedern. Da sich aber herausstellte, dass der BSV zwar Beiträge kassierte, die Regelung der Raumfrage aber der Schachabteilung überließ und nicht bereit war, die Schachabteilung hierin zu unterstützen, mehrte sich der Unmut und man entschied sich, den BSV zu verlassen und einen eigenen Verein zu gründen.

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Schachverein Bramfeld

Am 8. Oktober 1947 fand dann folgerichtig die Gründungsversammlung des "Schachverein Bramfeld" im Tanzsaal neben dem Bram-Theater statt (beides steht heute nicht mehr, er befand sich an der Bramfelder Chaussee ungefähr gegenüber der Osterkirche), wo auch in der ersten Zeit gespielt wurde. Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Ehringer gewählt. Der Verein wuchs dann zunächst schnell: man kam bis zum Jahresende auf 52 Mitglieder. Leicht erklärlich: was gab es denn sonst schon an Freizeitmöglichkeiten? Schließlich waren selbst Radios noch die Ausnahme...

Unser Ehrenvorsitzender, Herr Günther Schultz, trat noch im Oktober 1947 knapp 18-jährig dem Verein bei (Beitragszahler ab 1.10.47, Mitgliedsnummer 47 lt. Kassenbuch). Da man sich auch sonntags traf und dort im oben erwähnten Tanzsaal nebenher zuviel Lärm war, entschloss man sich bald, das Lokal zu wechseln und fand 1948 für viele Jahre ein Heim im Gasthof Gustav Runge. Der Wirt, gegen den der Karl Dall von heute eine Schönheit gewesen wäre,

Runges Gasthof
Runges Gasthof an der Bramfelder Chaussee

war eine Seele von Mensch und tat in den folgenden ca. 10 Jahren, in denen man dort zu Gast war, viel für den Verein.

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Bramfelder Schachklub von 1947

Verein? - Nur bis 1950. Da wurde aus dem "Schachverein Bramfeld" der "Bramfelder Schachklub von 1947". Man wollte statt "Verein" lieber ein etwas exclusiverer "Klub" sein (im Verein ist schließlich jeder Hans und Franz, man legte jetzt Wert auf ein gewisses Niveau); und Klub mit "K", weil man sich vom englischen "club" deutlich unterscheiden wollte - verständlich: die Besatzungszeit war noch nicht vorbei... Nachdem Herr Ehringer aus gesundheitlichen Gründen 1950 auf eine mögliche Wiederwahl verzichtete, wurde Herr Mössinger zum 1. Vorsitzenden gewählt; er übte dies Amt dann bis 1953 aus. Wer sein Nachfolger wurde, ist leider unklar; möglicherweise Herr Fritz Apelt (?). Sicher ist nur, das wiederum dessen Nachfolger Karl Lenz (1958 bis 1961) das Protokollbuch im Rahmen eines Umzugs verlor, so dass dieser Teil der Klubgeschichte nicht mehr klar rekonstruiert werden konnte.

Bis Mai 1957 spielte man in Runges Gasthof, dann folgten ein paar Monate der Spiellokalsuche, bis man sich im September für den Gasthof Schumann im Hohnerkamp entschied und dort bis Mai 1961 ein Zuhause fand.

Gasthof Schumann
Gasthof Schumann im Hohnerkamp

Im Januar 61 wurde Herr Günther Schultz zum 1. Vorsitzenden gewählt: ein Amt, das er volle 29 Jahre ausübte. Dabei hatte der Klub schwierige Zeiten zu überstehen: das Fernsehen hatte seit 1953 seinen geisttötenden Siegeszug begonnen, und inzwischen hatte das Wirtschaftswunder es ermöglicht, dass man sich so einen Fernseher auch leisten konnte! Die Mitglieder zahlen waren bis 1960 stetig gesunken (von 52 im Dezember 1947 auf 22 Ende 1960). Zudem waren verbandsseitig zahlenmäßig größere Mannschaften gefordert: neue Ideen, Werbung und größere Mitgliederzahlen waren nötig, sollte der Bramfelder SK nicht untergehen. - Und siehe da: Herr Günther Schultz schaffte es, neuen Schwung hereinzubringen: die Mitgliederzahl stieg 1961 auf 33 und 1962 dann sogar auf 48 Mitglieder.

Im Mai 61 stand wieder ein Wechsel des Spiellokals an: jetzt spielte man im "Dorfkrug" an der Bramfelder Chaussee nahe Dorfplatz. Das ging gut bis zum Herbst 1965; dann zog man um ins "Hotel Windsor" an der Wandsbeker Straße (gegenüber dem Otto-Versand). Und weiter ging es: 1967 bis 1968 war man im Lokal "Zur gemütlichen Ecke" zu Gast. Hier wurde die Satzung von 1947 erstmals überarbeitet und in der Fassung vom 16.4.1968 genehmigt.

Auf einer Mitgliederversammlung am 4.9.1968 wurde es aus verschiedenen Gründen abgelehnt, weiterhin dort zu spielen und der Vorstand wurde beauftragt, eine neue Spielstätte zu finden.
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Spielgemeinschaft Bramfeld/Sasel

Schon vor dieser Zeit (ab 1964) ergab sich die Notwendigkeit, aus spieltechnischen Gründen eine Spielgemeinschaft für den Punktspielbetrieb einzugehen. Man entschied sich für Sasel: die Spielgemeinschaft Bramfeld/Sasel trug von 1964 bis Dez.1973 ihre Punktspiele im Saseler Pavillon am Saseler Markt bzw. im "Schützenhof Berner Au" am Meiendorfer Mühlenweg aus (für den Trainingsbetrieb galten die vorhergenannten Lokale).

Warum die Spielgemeinschaft? - Es wurde in zahlenmäßig größeren Mannschaften gespielt: z.B. in der D-Klasse an 15 Brettern, in der C-Klasse an 20, in der B-Klasse an 25, in der A-Klasse an 30, in der Liga sogar an 35 Brettern; das ging in den höheren Ligen bis zu Mannschaftskämpfen an 60 Brettern (...falls da nicht jemand übertrieben hat - ich kenne diese Zeit nur vom Hörensagen, was den Schachsport betrifft)!

Die sportliche Mischung Bramfeld/Sasel erwies sich als sehr schlagkräftig: nach heutigen Begriffen war man allein vier Jahre in der Landesliga! (siehe Tabelle). In diese Zeit fällt auch der Beitritt zur

Vereinigung Hamburger Schachclubs e.V.,

in der wir aus versicherungstechnischen und aus Kostengründen ("e.V." verursachte bei meldepflichtigen Veränderungen im Vorstand jedesmal Notariatsgebühren) seit 1.1.1972 Mitglied sind.

Da im Jahre 1974 wg. allgemein zurückgehender Spielerzahlen vom Schachverband die Mannschaftsgröße wieder auf 8 Begegnungen pro Mannschaftskampf reduziert wurde und der Verband keine Spielgemeinschaften mehr dulden wollte, ergab sich zu diesem Zeitpunkt keine Notwendigkeit mehr, die Spielgemeinschaft mit Sasel aufrecht zu erhalten. Zwar gab es von Saseler Seite Bestrebungen für einen Zusammenschluß, so trafen diese aber auf Bramfelder Seite auf keine Gegenliebe.

Grund dafür war, daß die Saseler Mitglieder zu Zeiten der Spielgemeinschaft sich nicht an der ehrenamtlichen Organisation beteiligt hatten. Nur Mehrarbeit hätte ins Haus gestanden, zudem wollte wohl niemand auf seinen stadtteilbezogenen Namen verzichten...
Das Fusionsangebot wurde von uns abgelehnt und der Bramfelder SK trat wieder allein mit zwei Mannschaften an (A- und D-Klasse).

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Parallel zum Punktspielbetrieb der SG Bramfeld/Sasel, der ja in der "Berner Au" stattfand, hatten wir unser Domizil vom Herbst 1968 bis 1976 im "Wappen von Hamburg" an der Steilshooper Straße. Leider benötigte der Wirt den Clubraum im Februar 1977 für andere Zwecke, so dass man wieder einmal kurzfristig umziehen mußte (hätten wir sowieso, denn kurz darauf brannte das "Wappen von Hamburg" nieder und wurde nicht wieder aufgebaut). Die Übergangslösung ist leider nicht dokumentiert (Lokal im Seekamp?).

Klar, dass bei diesen Erfahrungen nach einer dauerhafteren Lösung gesucht wurde. Herr Schultz schaffte es in zähen Verhandlungen mit der Jugendbehörde, dass der BSK ab 4.1.1978 eine Spielmöglichkeit im Haus der Jugend Bramfeld erhielt. Auf der JHV 1979 wurde die von Herrn Schultz überarbeitete Satzung von 1968 in ihrer Neufassung genehmigt.

Neuer Aufschwung erst im Schach-Café

Bis Mai 1990 trugen wir im HdJ Bramfeld unsere Punktspiele aus; spielten aber den Trainingsbetrieb teilweise parallel in der "Stuti-Stube" in der Fabriciusstraße (Regelung: alle vier Wochen einmal HdJ, damit uns der Raum dort erhalten blieb; das galt von 1982 bis 1988. Dann kam eine neue baurechtliche Bestimmung und der Keller der Stuti-Stube durfte nicht mehr als Gastraum benutzt werden. - Und schon waren wir wieder an jedem Spieltag im HdJ Bramfeld, wo es teilweise durch gleichzeitig spielende Musik doch recht laut war. Und der Werkraum, in dem wir meist spielen mussten, war sicher nicht jedermanns Geschmack - die Suche nach dem idealen Raum ging weiter...

Im Jahr 1987 trat u. a. Herr André Blöß ein: ein für unsere Verhältnisse sehr guter Spieler, der es durch seine schachlichen Leistungen schnell schaffte, bei den meisten beliebt zu sein. Da er auch neue Ideen hatte (Training, Werbeveranstaltungen) und uns die Notwendigkeit eines besseren Spiellokals vor Augen führte, wenn es mit dem Klub wieder aufwärts gehen sollte (wir hatten Ende 1987 nur 19 Mitglieder, 1983 waren es sogar nur noch 13 Mitglieder gewesen!), schaffte er es auf der JHV vom 24.1.1989, schon im Vorwege die nötigen Stimmen auf seine Seite zu bringen und somit die Wahl zu gewinnen und Herrn Schultz (der 29 Jahre dies Amt ausübte und nicht bereit war, als Gegenkandidat anzutreten) als 1.Vorsitzenden abzulösen.

Herr Günther Schultz wurde an diesem Tage in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um den Bramfelder Schachklub zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Im Juni konnte A.Blöß dann ein neues Spiellokal präsentieren: den Clubraum über dem "Schachcafé Rübenkamp". Leider war das mit beträchtlichen Nutzungskosten verbunden, so dass die Mitgliedsbeiträge drastisch erhöht werden mussten.

Aber kein Ding ohne zwei Seiten: im Schachcafé stießen einige Spieler zu uns, die bis heute wertvolle Mitglieder geblieben sind. Schattenseite: zwei Mitglieder traten wg. der neuen Spielstätte und des erhöhten Beitrags aus.

Im Dezember dann folgte die kalte Dusche: die Betreiber des Schachcafés wollten ab Januar die Raummiete pro Spielabend verdoppeln. Der 1. Vorsitzende versprach, mit denen zu verhandeln. Leider hatte er das wohl "vergessen": am ersten Punktspieltag anfang Januar stand die 1.Mannschaft vor verschlossener Tür, der 1.Vorsitzende an Brett 1 fehlte und ward fortan nicht mehr gesehen... Nur mit Mühe gelang es, das Punktspiel doch noch auszutragen.

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Wieder in Bramfeld und Steilshoop

Zum Glück hatten wir auf Drängen von Herrn Günther Schultz hin das Gastrecht im HdJ Bramfeld noch nicht aufgegeben. Januar: Jahreshauptversammlung. Der nicht anwesende A.Blöß wurde abgewählt. Jemand schlug Herrn Lothar Lekat als 1. Vorsitzenden vor; dieser lehnte aber ab, da er erst seit 1987 im Klub war, und erklärte sich zur Kandidatur für den Posten des 2. Vorsitzenden bereit, wenn der damalige 2. Vorsitzende (den er von früher kannte) den 1. Vorsitzenden machen würde. So kam es: Herr Axel Lagerpusch wurde auf diesen Vorschlag hin zum 1.Vorsitzenden gewählt, L.Lekat wurde zum Vize.

An diesem Abend entstand auch die Idee des

"Willi-Kaufholt-Gedächtnis-Pokalturniers",

das seitdem alljährlich im Juni ausgetragen wird. Auch eine Klubnadel wurde angeregt und von L. Lekat entworfen - leider trägt sie kaum jemand...

Aber nach den hellen Räumen im Schachcafé kam uns die Enge des Werkraums doch auf Dauer unzumutbar vor. Per Zufall kam der Chronist auf einer "Werbetour", in der er Werbeposter aushängen wollte, in den "Treffpunkt Steilshoop": einer Altentagesstätte, die von der Steilshooper Martin-Luther-King-Gemeinde verwaltet wurde. Und schon bald waren wir gegen eine jährlich zugesagte Spende Nutzer der gemütlichsten Räume, die man sich als Schachverein wünschen kann! Von Mai 1990 bis Mai 1994 waren wir dort zu Gast, bis auf grund gestrichener Zuschüsse die Kirche diese Altentagesstätte nicht mehr fortführen konnte und die Räume in eine Schneiderwerkstatt im Rahmen von ABM-Maßnahmen umgewandelt wurde.

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Im Bildungszentrum Steilshoop

Seit dem 17.5.1994 sind wir nun zu Gast im Bildungszentrum Steilshoop in den Räumen E17 und E18 (im Eingangsbereich der GS Steilshoop), die vom Haus der Jugend Steilshoop (mit?-)verwaltet werden. Leider ist es so, daß hier sowohl das Bezirksamt (über die Hausverwaltung) als auch die Jugendbehörde (HdJ, Leiterin Frau Bock) und auch die Schulbehörde (Herr Maibaum, Leiter des Bildungszentrums, ist gleichzeitig der Direktor der Gesamtschule Steilshoop) mitreden. Zum Glück kommen wir ja mit allen gut aus; wir sind zuversichtlich, dass es so bleibt und es nicht irgendwann zu unliebsamen Überraschungen kommt.

In unsere Steilshooper Zeit fällt auch der gößte Erfolg der letzten Jahre:

1995 konnte unsere 1. Mannschaft in die Stadtliga aufsteigen,

hielt sich dort aber leider nur für ein Jahr. Außerdem war der Zulauf hier in Steilshoop relativ groß, so dass wir insgesamt vier Mannschaften melden konnten. Kehrseite der Medaille: die Fluktuation ist leider auch relativ hoch - Vereinstreue wird langsam zum Fremdwort! Da ist es nur ein kleiner Trost, dass in der vergangenen Saison sowohl die 2. als auch die 3. Mannschaft den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse schafften, so daß wir 1998 mit zwei Bezirksliga-, einer Kreisliga- und einer 1.Kreisklasse-Mannschaft antreten können.

Weiter wichtig aus dem Jahre 1997: die von Herrn Edmund Bayed-Recke und dem Chronisten erstellte Neufassung der Satzung (auf Grundlage der von Herrn Günther Schultz ausgearbeiteten Satzung von 1979) wurde mit zwei Abänderungen von der JHV genehmigt.

Ich hoffe, dass dieser kleine Überblick allen gefallen hat. Einzelheiten über Mitgliederzahlen, Beitragsentwicklung, Abschneiden der Mannschaften, Amtsinhaber, kleine Berichte usw. findet man auf den folgenden Seiten. Einige Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen, da nicht alles genau zu rekonstruieren war; schließlich sind die Aufzeichnungen als Freizeitleistungen entstanden... Die mangelnde Qualität in der Wiedergabe der Fotos liegt an meinem Billigscanner - besser ging es nicht.

Unserem

Bramfelder Schachklub von 1947
 auch in Zukunft alles Gute

im Rahmen unserer Möglichkeiten! Die ersten Tage der nächsten 50 Jahre haben schon begonnen; es liegt an uns, wohin es in Zukunft geht!

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Fragen über Fragen


Wohin steuert der BSK in Zukunft?

Es ist durchaus noch nicht klar, ob wir die Klubstärke zumindest numerisch halten können. Man kommt sich vor wie im Kindergarten: Spieler, die sich nicht klar äußern, ob sie dabeibleiben. Andere, die sagen, sie wollten evtl. eintreten, sich dann aber nicht rechtzeitig äußern, obwohl bekannt ist, wann der Meldeschluss für die nächste Saison ist (15. Oktober). Als ich dies schreibe, zweifle auch ich: sicher sind durch Werbung in den letzten Jahren (besonders in der Schachcafé-Zeit) viele gute Spieler zu uns gestoßen. Andererseits: krampfen, damit auch die 4. Mannschaft wieder gemeldet werden kann? Oder besser gesundschrumpfen und nur drei Mannschaften melden? - Armer Schachwart: Unzufriedenheit gibt es in jedem Fall!

...und die eine oder andere Stimme regt sich, dass mit nur einer Mannschaft alles gemütlicher und weniger hektisch sein könnte... Nur: da ist die Gefahr dann groß, dass es so gehen könnte wie bei anderen kleinen Schachabteilungen oder Klubs (siehe z.B. "Neue Hamburger Schachgesellschaft"; spielte bis 1995 am Lentersweg). Eine Mannschaft ist einfach zu wenig, wenn der Bestand des Klubs gesichert bleiben soll! Sicher gibt es auch andere Beispiele, aber was ist, wenn da plötzlich fünf Mann austreten??? Dass auch uns so etwas passieren könnte, zeigt folgendes Zitat aus dem Protokollbuch (JHV 1978): "Herr Lawin schloß sich den Worten von Herrn Schultz an. Unter Hinweis auf die geringe Mitgliederzahl des Clubs bat er die Anwesenden nochmals, werbend für den Verein tätig zu werden."

Wir sollten immer darauf achten, dass wir im BSK mindestens mit zwei oder drei Mannschaften antreten, auf dass es dann irgendwann eine 75- oder 100-Jahr-Feier gibt!!!

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Jugendabteilung?

Sah es im Frühjahr bis zu den Sommerferien so aus, als ob es in Kürze hier eine kleine Jugendabteilung mit ca. 10 Spielern geben könnte, erwiesen sich die Sommerferien und der in einigen Fällen damit verbundene Schulwechsel (5. Klasse Gymnasium) als schier unüberwindliches Hindernis: nur einer kam nach den Ferien regelmäßig wieder.

Zwar gibt es auch ein paar wenige neue Interessenten, aber bisher zählt man nur drei regelmäßige Besucher. Schade - aber es ist ein neuer Anfang! Hoffen wir, dass unser Jugendwart Peter Schneider erfolgreich arbeitet!

P.S. zu diesem Absatz: neue positive Entwicklung 1998 siehe unter Jugendabteilung
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Mitgliederbewegung/Werbung?

Die Räumlichkeiten hier sind im Vergleich zu unseren vorherigen Treffpunkten ziemlich kühl, zugegeben. Aber im Vergleich zum Werkraum im HdJ Bramfeld doch Gold, oder? Die Räume mit etwas mehr Leben und Wärme zu erfüllen: das geht nur durch unser aller Anwesenheit an den Klubabenden.

Und Werbung ist immer wieder notwendig: wir werden alle nicht jünger, und ausscheidende Mitglieder sollten schon gleichwertig ersetzt werden! Dass auch jüngere Spieler dauerhaft an den BSK gebunden werden können, hat man in den vergangenen Jahren ja gesehen (Oliver Coser, Thomas Kaß, Harald Schoppe etc.). Einer der Genannten lief früher mal recht abenteuerlich gekleidet herum und ist heute unser bester Spieler: warum also Vorbehalte, wenn heute Jugendliche hereinschauen, die nach ihrem eigenen Gusto gekleidet sind?

Ich weiß noch, wie meine Mutter schimpfte, als ich mir 1958 meine erste Jeans kaufte ("unmöglich, wie kannst Du sooo rumlaufen!"). - Was ich damit sagen will? - Lasst uns frei davon sein, jüngere schachinteressierte Gäste nur nach Äußerlichkeiten zu beurteilen... Es könnte ein zukünftiger Klubmeister darunter sein!
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Wer war Willi Kaufholt?

Willi Kaufholt - alljährlich im Juni wird von uns ein Wanderpokal zu seinem Gedächtnis ausgespielt. Wieso? -

Willi Kaufholt trat 1982 (ca. 75-jährig) dem Klub bei und errang auf Anhieb in den Jahren 1982 bis 1984 dreimal hintereinander die Klubmeisterschaft!

Kurz vor Weihnachten 1987 saßen wir mit einigen anderen Spielern im HdJ Bramfeld abends zusammen, und er erzählte aus seinem Leben - humorvoll, wie ich ihn nicht eingeschätzt hatte. Er war groß, schlank, wirkte auf den ersten Blick eher kritisch distanziert; für mich war er das Musterbild eines korrekten hanseatischen Kaufmanns. Seine Standardfrage am Brett: "Was droht?" (und dann drohte meist schon beim Gegenüber so einiges...).
Er berichtete, dass er früher wohl zu den Hamburger Spitzenspielern gezählt habe; schachlichen Ehrgeiz habe er jedoch nur im Winterhalbjahr besessen - wenn überhaupt... Und im Sommer sei er sowieso lieber auf dem Tennisplatz gewesen (und es klang an, dass er dort wohl auch nicht schlecht war...).
Auf jeden Fall aber reichte sein schachliches Können, um auch in hohem Alter bis zuletzt in unserer 1. Mannschaft ein wertvoller Spieler und Vorbild zu sein! -

Willi Kaufholt verstarb im Oktober 1988.

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Ehrenamtsträger

Wenn man sich die Liste der Vorstandsmitglieder ansieht, soweit sie rekonstruierbar war, findet man einige Namen, die dann nicht mehr auftauchen. Nein, nicht alle von ihnen sind ausgetreten...

Herr Paul Rückleben (2. Vorsitzender von 1961 - 1966) verstarb im Jahre 1966...

Herr Dirk Schultz(3.bzw. 2.Schachwart und Jugendwart in den Jahren 1974 - 1977; zudem wertvoller Spieler der 1.Mannschaft an Brett 2, Sohn unseres Ehrenvorsitzenden) verstarb viel zu früh an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls im Jahre 1977...

Herr Rudolf Köhnke (Kassenwart von 1961 bis 1981) verstarb im Jahre 1981...

Alle, die sie kannten, halten ihr Andenken in Ehren.

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Vorstandsmitglieder seit 1947
Jahr 1.Vorsitzender 2.Vorsitzender Kassenwart Schachwart Jugendwart Spielwart
1947 Ehringer ? Ehringer/Apelt ? ? ?
1948 " ? " ? ? ?
1949 " ? " ? ? ?
1950 Mössinger Pisulla F.Apelt Kiesner/Hallé K.Hallé Gollin
1951 " ? W.Glaß ? ? ?
1952 " ? W.Glaß ? ? ?
1953 " ? O.Asmussen ? ? ?
1954 ? ? " ? ? ?
1955 ? ? " ? ? ?
1956 ? ? " ? ? ?
1957 ? ? " ? ? ?
1958 K.Lenz ? " ? ? ?
1959 " ? " ? ? ?
1960 " ? " Reichert ? ?
1961 G.Schultz Rückleben Köhnke " ? ?
1962 " " " " " ?
1963 " " " " ? ?
1964 " " " " ? ?
1965 " " " " ? ?
1966 " " "     /Reichert " ? G.Müller
1967 " H.Bartlitz "      " " - G.Lawin
1968 " " "      " " - "
1969 " " "      " " - Lawin/Rags
1970 " " "      " " - Lawin/Rags
1971 " " "      " " - Kiesner 
1972 " " "      " " - "
1973 " " Köhnke/Bartlitz Reichert/Bartlitz - G.Lawin
1974 " W.Kahlert "            " Bartlitz/N.+D.Schultz D.Schultz "
1975 " G.Lawin " N.+D.Schultz " (abgeschafft)
1976 " " " "     " "  
1977 " " " M.Behrwaldt/N.Schultz N.Schultz  
1978 " " " " -  
1979 " " " " -  
1980 " " " " -  
1981 " " " " -  
1982 " W.Kahlert G.Lawin " -  
1983 " " " " -  
1984 " " " " -  
1985 " " " " -  
1986 " " " " -  
1987 " " " " -  
1988 " " " " -  
1989 André Blöß A.Lagerpusch " R.Wilms  
1990 A.Lagerpusch L.Lekat/K.Bett " "       /2.M.Bolz M.Bolz/H.Kappelhoff  
1991 " O.Coser "      /H.Bartlitz " -  
1992 " H.-G. Meyer H.Bartlitz " O.Coser  
1993 " " " " Th.Kaß  
1994 " F. Zange " " "  
1995 " " " " "  
1996 " R.Maxam " " J.Bauer  
1997 " "    /E.B.-Recke " " P.Schneider  

Fettgedruckt sind in der Tabelle die Namen derer, deren Mitgliedschaft im Bramfelder Schachklub am 7.Oktober 1997 noch besteht (gilt nur für die Erstnennung). Ab 1998 siehe Nachtrag.

Ehrenamtliche Arbeit im Schachklub wie in jedem anderen Verein: wenn man's ernst nimmt damit, heißt das "viel Arbeit, wenig Ehr'". Allen, die das trotzdem auf sich nehmen, sei hier mit gedankt. Ohne ehrenamtliche Arbeit gäb' es keine Vereine! Schön wäre es, wenn ein paar Mitglieder mehr zur Mitarbeit bereit wären...

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Ehrennadelträger?

Wie allgemein bekannt, besitzt der Bramfelder Schachklub seit 1989 auch eigene Vereinsnadeln. Diese wird an Mitglieder ausgegeben, die ein Jahr dem BSK angehören. Eine Silberne Ehrennadel erhielten die Klubmeister: Manfred Bolz (1989) Oliver Coser (1990 - 1995) - spart Geld für den Verein! Hubert Kappelhoff (1996) Die Goldene Ehrennadel wird nach 25-jähriger Mitgliedschaft verliehen.

Träger der Goldenen Ehrennadel sind:

HerrGünther Schultz (Ehrenvorsitzender, 29 Jahre 1.Vors.) Herr Heinz Bartlitz (7 Jahre 2.Vorsitzender, 2 Jahre Schachwart, seit '92 Kassenwart)
Herr Matthias Behrwaldt (seit 1977 Schachwart)
Herr Gerhard Lawin (genannt "Gerd", 7 Jahre 2. Vors., 10 Jahre Kassenwart)
Herr Walter Kahlert (jetzt aus verkehrstechnischen Gründen leider bei Farmsen; 8 Jahre 2. Vors.,)
HerrHeinz Nielsen (?) - evtl. war es nur die Silberne... (aus Altersgründen ausgeschieden)
Herr Heinrich Arendt(seit 25 Jahren dabei, Klubmeister 1974)

Träger der Silbernen Ehrennadel sind alle Vereinsmeister (s.u.).

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Alle Mitglieder seit 1947
Vornamen soweit bekannt
(ohne Berücksichtigung des Endes der Mitgliedschaft)

1947: 1.Otto Asmussen, Burchard, Johannes Ehringer, Fahrenkrug, Wilhelm Görtz, B. Herbener, Lutter, R. Meyer, Nötzel, H. Pisulla, 11.Theo Siebels, Schwarz, Tödten, Vollmer, Schwarzer, Fleischhauer, Herz, Kuklik, W. Meyer, Möller, 21.Pape, Fritz Apelt, Dieckmann, Gollin, Müller I, Adolf Oldag, H. Oldag, Peter Stamer, Steuernagel, Zander, 31. Knock, B.Burg, Lagerfeld, Preim, Habermann, Heinzerling, Rudolf Köhnke, Mül ler II, A. Diederich, Tennenbaum, 41. Voll, Bergmann, Kritzer, Kröger, Martens, Müller III, 47.Günther Schultz, Wegner, Wittenberg, Krüger, 51.Hansen, Petersen, Holzmann, Klaus Hallé, Mühlenberg, R.Bobzin, Dieterichs,
1948: Engel, Glaß jun., Erwin Kiesner, 61.Porsch, Stein, Brandt, Fiedler, J.Kohlberg, Kramper, Kröpelin, Seeliger,
1949: Mössinger
1950: Christiansen, 71. Christiansen, Eggers, Elfers, Kuß, Lotze, Buck, Wilhelm Glaß sen., Neidhardt, Rasch,
1951: Hoffmann, Malzahn, 81. Pehmöller, Radden, Rudolf Schönstedt, Schuhmann, Walter Volk, Waesse,
1952: Wiskow,
1953: Hoff, Noack, Paul Gronau

1954: 91.Jureit, Paul Gruede, Ernst Wagner, Werner Reichert, Bunge, Knop, Steigerwald,
1955: Lütgering, Ilse Schönstedt, 101. H.Robitsch, Karl Lenz, Walter, Gohlisch, Josef Reiser,
1956: Frau Lütgering, Kolodzik, Söntgen, Filipowitz, Hermann, 111. Edith Heide,
1957: Bäumler, Horst Paschke, Adolf Weber, Schmidt, Meier,
1958: -
1959: Walter Hellmuth, Späth, Müller, Iken,
1960: 121.Esslinger, Westphal, Hermann Rückleben jun.,
1961: Brahmfeldt, Lagergren, Sienkewitz, Paul Rückleben sen., Ursula Werner, Pranschke, Framholz, 131.Heinrich Bleeck, Kaminski, Schreyer,
1962: von der Fecht,Jung sen., Jung jun., Meins, Evers sen., Evers,jun., Wetzel jun.,141. Bell jun., Wieder, Behrens, Hauke Weber, R. Schröder, Richard Achsel, Diedrich, Erich Jung, Matthias Behrwaldt,
1963: Heinz Bartlitz, 151.Gerd Müller, Jan Rags, Johannes Eichler, Claus-J-Wincke, Walter Kahlert,
1964: Hüttich, Berthold, Kraft, Steg mann, Gardemin,
1965: 161.Gerhard Lawin, Heiße, Felsmann, Knaack, Kühn, Hüfe,
1966: Werner Fronzeck,
1967: Pollähn, Wilhelm Vosgrau, Busack, 171. Wünsche, Pöhls, Milanovic,
1968: Dreher,
1969: - ,
1970: Herta Masche,
1971: - ,
1972: Dirk Schultz, Axel Sienknecht, Huemke, Norbert Schultz,
1973: 181.Walter Müller, Wilfried Ischner, Heinrich Arendt,
1974: Norbert Meyer, Wysoki, Berkhan,
1975: Karl-Heinz Tullius, Pein, Walter Rohrmaier, Krause,
1976: 191.Erich Kaiser, Misefeld, Klaus-Peter Wels, 1977: Hans-Georg Meyer,
1978: Heinz Nielsen,
1979: Jörg Hempel, Carsten Schultz, Reinhard Maxam, Klaus-Peter Bett, Sidowski,
1980: 201.Giessen, Mathies,
1981: - ,
1982: Willi Kaufholt,
1983: - ,
1984: K.-H.Meyer,Axel Lagerpusch,
1985: Tankred Ziegenhorn,
1986: Karl-Heinz Schönberg, Hans-Jürgen Mattern, Walter Buhmann, Gogoll,
1987: 211.André Blöß, D.Mans, Lothar Lekat, Rudolf Sikov,
1988: Sven Blechschmidt,
1989: Robert Wilms, Uwe Mosbach, Manfred Bolz, Oliver Coser, Hubert Kappelhoff, 221. Siegfried Schulz, Thomas Kaß,
1990: Kay Mark, Mark Hein, Peter Bartlog, Karl-Heinz von Liebezeit, Michael Witt, Olaf Schlapkohl, Ernst Jenkner, Hertha Kerz, 231. Grewelingen, Andreas Almstedt, Schilling, Werner van der Quaack,
1991: Sammy Zedler, Werner Schäfer, Volkmar Wernicke, Frank Schumacher, Harald Schoppe,
1992: Felix Eckardt,
1993: 241.Marco Rambow, Fred Zange, Heiko Hencke, Helge Wuth, Marco Houillon,
1994: Dr.Lutz Krüger, Masoud Neishabouri, Dirk Beyreiß, Lutz Herrmann, Dr. Alexej Merkhassine, 251.Jörg Bauer,Sebastian Kühner,Oliver Blachmann,
1995: Manfred Anton, Norman Heye, Edmund Bayed-Recke,Daniel Jaber,Percy Steffen, Rolf Becker,
1996: Norbert Wiebusch, 261. Thomas Hendel, Georg Dybowski, Peter Schneider, Malte Krüger,Wolfgang Kauertz, Eduard Wrobel,Jan-Felix Hedrich, Detlef Lemke,
1997: Bahman Rauejntan, Aleksandar Vuksanovic, 271. Hamid Naimi, Uwe Perlick, Dr.Markus Dimke.

Das sind bis heute 273 Spieler, die bei uns Mitglied waren oder noch sind (aus- und wiedereingetretene Spieler nur einmal gezählt; betrifft Matthias Behrwaldt, Norbert Schultz, Walter Rohrmaier, Lothar Lekat, Marco Rambow).

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Galerie der Klubmeister
(keine Unterlagen für 1947-48, 1951-1953, 1960)
> aktualisiert Der Vereinspokal aus den 50er Jahren ist dank Herrn Marx (Nachfahre von Paul Gronau, der den Pokal dreimal gewann
und daher behalten durfte) wieder da! Daten der Vereinsmeister wurden ergänzt bzw. berichtigt  <

1947: ?, 1948: ?, 1949: Heinrich Fahrenkrug, 1950: B.Burg, 1951: ?, 1952: ?, 1953: ?, 1954: Friedrich Hirsch, 1955: Paul Gronau, 1956: Herbert Robitsch, 1957: Paul Gronau, 1958: Albert Weber, 1959: Paul Gronau, 1960: ?, 1961: Albert Weber, 1962: Klaus Hallé, 1963: Erich Jung, 1964: Richard Achsel, 1965: Gerd Müller, 1966: Gerd Müller, 1967: Jürgen Pollähn, 1968: Günther Schultz, 1969: Gerd Müller, 1970: Gerd Lawin, 1971: Gerd Lawin, 1972: Jan Rags, 1973: Günther Schultz, 1974: Heinrich Arendt, 1975: Karl-Heinz Tullius, 1976: Gerd Müller, 1977: Gerd Müller, 1978: Erich Jung,1979: Karl-Heinz Tullius, 1980: Matthias Behrwaldt, 1981: Matthias Behrwaldt, 1982: Willi Kaufholt, 1983: Willi Kaufholt, 1984: Willi Kaufholt, 1985 Entscheidungspartie Willi Kaufholt - Matthias Behrwaldt nicht ausgetragen), 1986: Hans-Jürgen Mattern, 1987: André Blöß, 1988: André Blöß, 1989: Manfred Bolz, 1990: OliverCoser, 1991: Oliver Coser, 1992: Oliver Coser, 1993: Oliver Coser, 1994:Oliver Coser, 1995: Oliver Coser, 1996: Hubert Kappelhoff, 1997: Oliver Coser
 
 

Die Sieger der Blitzmeisterschaften
der letzten Jahre:

1990:Hubert Kappelhoff, 1991: ?, 1992: Oliver Coser, 1993: Matthias Behrwaldt, 1994: Oliver Coser, 1995: Oliver Coser, 1996: Daniel Jaber, 1997: Oliver Coser.

Den

Willi-Kaufholt-Gedächtnis-Pokal

errangen: 1989: Matthias Behrwaldt, 1990: Oliver Coser, 1991 bis 1993: Hubert Kappelhoff(der damit den 1. WK-Wanderpokal behalten durfte), 1994: Hubert Kappelhoff, 1995: Matthias Behrwaldt, 1996: Matthias Behrwaldt, 1997: Oliver Coser.

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Hamburger Mannschaftsmeisterschaft

Auf den nächsten Seiten folgt eine Übersicht über das Abschneiden unserer Mannschaften in den vergangenen 50 Jahren ( soweit rekonstruierbar). Abkürzungen: M = Mannschaften, Sp. = Spieler pro Mannschaft, Pl. = Platz KK = Kreisklasse, KL = Kreisliga, BL = Bezirksliga, SL = Stadtliga.
Beispiel: B-Klasse, 8Mannschaften, 15 Spieler pro Mannschaft, Brett- /Mannschaftspunkte,Platz

Jahr 1. Mannschaft 2.Mannschaft
1948 B-Kl.,8 M., 15 Sp.,  60:45            3.Pl.  
1949 B-Kl.,8 M.,15 Sp, 45,5:49,5  5:2 3.Pl.  
  (Unterlagen 1950 - 1959 fehlen)  
1960 B-Kl.,8 M.,15 Sp, 65,5:39,5  5:2 1.Pl. <- auf Aufstieg verzichtet (?)
1961 B-Kl.,8 M.,20 Sp, 75,5:64,5  4:3 3.Pl.  
1962 A-Kl.,8 M.,30 Sp.,84:126    2:4 7.Pl.* <- SFR verzichtet für 1963, daher 
kein Abstieg
1963 A-Kl.,8 M.,25 Sp.,   ?              ?   8.Pl. E-Kl.,8 M.,10 Sp.,  29:41,   5:9   5.Pl.
1964 - 1973                   SG Bramfeld/Sasel  
1964 B-Kl.,8 M,25 Sp.,117,5: 57,5 7:0 1.Pl D-Kl.,8 M.,15 Sp.,     ?        8:6   4.Pl.
1965 A-Kl.,8 M,30 Sp.,   123: 87    6:1 2.Pl D-Kl.,8 M.,15 Sp.,  58:47,    ?     4.Pl.
1966 Liga,8 M,35 Sp.,108,5:136,5 3:4 4.Pl   
1967 Liga,8 M,35 Sp.,     91:154    0:7  8.Pl <- leider Abstieg
1968 A-Kl,8 M,20 Sp,76,5:63,5 5,5:1,5 2.Pl. <- Aufstieg D-Kl.,8 M.,15 Sp.,   62:43,  10:4 2.Pl
1969 Liga, 8 M.,30 Sp.,93,5:116,5  2:5 7.Pl <- Concordia verzichtet für 1970, daher kein Abstieg
1970 Liga, 8 M.,30 Sp.,66,5:143,5  0:7 8.Pl <- Abstieg
1971 D-Kl.,7 M,15 Sp.,    61:29    12:0 1.Pl <- Aufstieg
1972 C-Kl.,8 M,20 Sp., 76,5:43,5 12:0 1.Pl <- Aufstieg
1973 B-Kl.,8 M,20 Sp., 67,5:72,5  7:7  5.Pl  
ab 1974 wieder Bramfelder SK und nur noch
jeweils 8 Spieler pro Mannschaft
 
1974 A-Kl.B                     ? D-Kl.                 ?
1975 ? ?
1976 B-Kl.B                     ?  D-Kl.A              ?
1977 A-Kl.B                     ? C-Kl.B              ?
1978 B-Kl.D,8 M,   37,5:18,5   13:1  2.Pl.  C-Kl.B, 8 M., 29:27,   7:7
1979 B-Kl.D,8 M, 57:55(**Sieg=2)6:8 C-Kl.B, 8 M., 39:57** 4:8
1980 B-Kl.D,8 M,   28,5:27,5          6:8 C-Kl.B, 8 M., ?            2:12
1981 B-Kl.D,8 M,   27   :29             5:9 C-Kl.B, 8 M., 17:39     0:14
1982 B-Kl.C,8 M,   26,5:29,5          5:9  
1983 B-Kl.C,8 M,   24,5:31,5          8:6  5.Pl.  
1984 B-Kl.C,8 M,   26,5:29,5          6:8  
1985 B-Kl.B,8 M,          ?                  ? <- Abstieg / der sportliche Tiefpunkt...
1986 C-Kl.B,8 M,   26   :30              5:9  
1987 C-Kl.B,8 M,   31   :25              10:4 <- Aufstieg

Ab 1988 gab es dann eine neue Benennung der Spielklassen, die bis zum heutigen Tage gilt. Das sind auf der Ebene des Hamburger-Schach-Verbandes die 2.Kreisklasse (seit 1992 durch allgemeinen Mitglieder schwund nicht mehr im Spielbetrieb), die 1.Kreisklasse, die Kreisliga, dann Bezirksliga, Stadtliga und Landesliga. Überregional gibt es bekanntlich dann noch die Oberligen, die 2. Bundesliga und die Bundesliga (nur der Vollständigkeit halber). Immerhin hat unsere 1. Mannschaft ja 1996 für ein Jahr Stadtliga-Luft geschnuppert, und wir waren alle sehr stolz...
 

Jahr 1.Mannschaft 2.Mannschaft 3.Mannschaft (ab1991)
1988 KL-B, 10 M.,    46:26     14:4     2.Pl    .
Aufstieg in die Bezirksliga!
1.KK-D, 10 M., ?  
1989 BL-B, 10 M.,    28:44       6:10   7.Pl. 1.KK-D, 10 M.,  39:33  13:5    4.Pl  
1990 BL-C, 10 M.,    28:44      7:11    8.Pl. 1.KK-B, 10 M,25,5:30,5 5:9    7.Pl  
1991 BL-C, 10 M,   37,5:34,5  11:7   5.Pl. 1.KK-B,10 M., 34,5:29,5  9:7   4.Pl 2.KK-A,5 M*,14:50, 0:16    5.Pl.
*Hin- und Rückrunde 
1992 BL-D, 10 M.,  33,5:38,5   9:7    6.Pl. 1.KK-A,10 M.,  31:33     7:9    6.Pl 1.KK-D,9M,  21,5:42,5  3:13  9.Pl.
1993 BL-D, 10 M.,  36,5:33,5  11:7   4.Pl. 1.KK-A,10 M.,  46:26   15:3    2.Pl 
Aufstieg in die Kreisliga!
1.KK-D,10M, 27,5:44,5 5:13  8.Pl.
1994 BL-A, 10 M.,  40,5:31,5  12:6   2.Pl. KL-A,10 M.,     33:39     9:9     6.Pl 1.KK-A,9 M,     32:32    8:8   5.Pl.
1995 BL-A, 10 M.,  47,5:24,5  16:2   1.Platz
Aufstieg in die Stadtliga!
KL-A,  9 M.,     29:35    8:8      5.Pl 1.KK-A,10M,    33:39    6:12  8.Pl
1996 SL-B, 10 M.,   28,5:43,5   5:13  9.Platz (Abstieg) KL-A,10 M,      28:44    7:11    7.Pl 1.KK-A, 8M,     28:28    9:5    3.Pl
1997 BL-A, 10 M.,     47:25     14:4   3.Pl. KL-A,10 M,      48:24   14:4     1.Pl
 Aufstieg in die Bezirksliga!
1.KK-A, 8 M,    32:24    9:5    3.Pl
 Aufstieg in die Kreisliga!
 Jahr  4.Mannschaft 
1995  1. KK-B, 9 M.,  28:36 B.P.,       6:10 M.P.       7.Platz
1996  1. KK-B, 9 M.,  25:39                4:12                7.Pl.
1997  1. KK-B, 8 M.,  27:29                7:7                  4.Pl.

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Soweit die Mannschaftsergebnisse. Und weiter geht es mit Statistik:

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen
(jeweils zum 31.12.)
1947 52 1957 34 1967 26 1977 16 1987 20
1948 51 1958 29 1968 21 1978 17 1988 19
1949 36 1959 26 1969 18 1979 21 1990 24
1950 43 1960 22 1970 18 1980 21 1991 34
1951 29 1961 35 1971 14 1981 16 1992 33
1952 25 1962 48 1972 18 1982 14 1993 31
1953 24 1963 46 1973 21 1983 13 1994 33
1954 28 1964 30 1974 18 1984 14 1995 40
1955 33 1965 31 1975 21 1985 15 1996 43
1956 33 1966 23 1976 20 1986 18 1997 39

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Beitragsentwicklung
Jahr Aufnahmegebühr Erwachsene* Rentner * Schüler/ermäßigt*
1947 - 1948 5,- RM 1,- RM 0,75 RM 0,50 RM
1949 - 1958 2,- DM 1,- DM 0,75 DM 0,50 DM
1959 - 1960 2,00 1,50 1,50 0,50
1961 - 1968 2,00 2,00 1,00 0,50
1969 - 1974 1,50 2,50 1,00 0,50
1975 - 1978 1,50 3,00 2,00 1,00
1979 1,50 4,00 4,00 1,50
1980 4,00 / 1,50* 4,00 4,00 1,50
1981 - 1983 4,00 5,00 5,00 1,50
1984 - 1988 5,00 / 3,00* 5,00 5,00 1,50
1989 3,00 7,50 /15,00 7,50 / 15,00 3,00
1990 - 06/1996 3,00 10,00 10,00 3,00
07/1996-12/1996 3,00 10,00 10,00 4,00
01/1997-12/2001 1 Monatsbeitrag 10,00 10,00 2,00 (b.14 J.)/ 5,00
ab 01/2002 1 Monatsbeitrag

* Ermäßigte Beiträge gelten für Arbeitslose, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Klein-Rentner, Studenten, Wehrpflichtige.

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Übrigens...

...gab es in den Jahren des Schachwartes Reichert schon einmal eine Klubzeitung. Wie lange und wie oft sie erschien, ist nicht überliefert.

...falls jemand darüber stolpert, dass das Protokollbuch erst einige Jahre nach Beginn der Amtszeit von Herrn Günther Schultz einsetzt, hier ein Auszug aus dem Protokoll der JHV vom 11.1.67: "Das Protokollbuch konnte trotz Zusage von Herrn Lenz nicht wiederbeschafft werden." Herr Lenz hatte den Klub einige Jahre hingehalten - muss ein guter Redner gewesen sein...

...wurde der erste Wanderpokal für die Klub-Blitzmeisterschaft bereits im Jahre 1969 von Herrn Jung gestiftet.

...erklärt sich der fehlende Blitzmeister 1991 wahrscheinlich damit, dass damals stattdessen eine Weihnachtsfeier stattfand.

...unklar blieb die korrekte Schreibweise von "Willi"-Kaufholt. Das Telefonbuch führte ihn, wie von mir übernommen, mit "i", im Kassenbuch schreibt er sich mit "y". Telekom oder Kassenbuch - eines kann nicht richtig sein. Sollte ich die falsche Schreibweise gewählt  haben, möge er mir da oben verzeihen... (Nachtrag: "Willi" ist richtig, wie ich feststellen konnte)

...Visitenkarten zu Werbezwecken wurden in diesem Jahre (1997) von Herrn R. Maxam entworfen und stehen auch weiterhin zur Verfügung.

...sind wir jetzt am Ende der "Jubiläumsschrift" (= Sonderausgabe der Vereinszeitung). Ein paar Fotos folgten auf den folgenden Seiten; Bilder, mit denen Außenstehende kaum etwas anfangen könnten - es sei denn, sie würden ein wenig von der durchweg guten Atmosphäre spüren, die bei uns im Klub (immer noch mit "K") herrscht.

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Und hier geht es zum
Nachtrag
(Änderungen nach Erscheinen der Vereinsgeschichte
im Oktober 97)

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